Montag, 24. Dezember 2007

Kooperatives Lernen: Aufgabe 2

Ich habe bisher eine eher traditionelle Gruppenarbeit kennengelernt, was nicht gleich bedeuten muss, dass ich die Gruppenprozesse des kooperativen Lernens schlecht finde.
Beim kooperativen Lernen lernen die Schülerinnen und Schüler vor allem eigenverantwortlich und weniger lehrerdomieniert als bei einer herk
ömmlicher Gruppenarbeit.
Die Gruppenprozesse beim kooperativen Lernen sind mindestens genauso wichtig wie das Arbeitsprodukt. Im Unterschied zur herk
ömmlichen Gruppenarbeit, in der soziale Fertigkeiten vorausgesetzt werden(obwohl sie häufig fehlen), werden diese beim kooperativen Lernen mit einem eigenständigen Lernfeld bedacht.

Einige weitere Vorteile gegenüber traditioneller Gruppenarbeit bestehen:
- in einer bewusst heterogen gestalteten Gruppenzusammensetzung
- in der Anleitung zur Verantwortungsübernahme auch für die anderen Gruppenmitglieder
- in systematisch geplanter positiver Abhängigkeit voneinander und
- in der stetigen Durchführung teamaufbauender Qualitäten.

Freitag, 21. Dezember 2007

Kooperatives Lernen Aufgabe 1

Ich bin der Meinung, dass man nicht alle von diesen fünf Elementen in Online-Lernsituationen umsetzen kann.
Besonders in Bezug auf die positive Abhängigkeit und die individuelle Verantwortlichkeit weist man auf die besondere Effektivität von Zweiergruppen gegenüber größeren Gruppen beim E-Learning hin. Zu zweit kann der webbasierte Austausch oft effektiver und gleichberechtigter erfolgen als in einer größeren Gruppe.

Face-to-face Interaktion kann erst dann funktionieren, wenn man Möglichkeit hat, sich mit Online-Lernern zu treffen. In unserem Fall ist dieses Element leider nicht zu realiesieren.

Bei dem letzten Element (Evaluation und Reflexion durch die Gruppe) können Anstrengungen und Verbesserungen in Online-Situationen durch Forum, Chat oder E-mail nachgegangen werden.

Montag, 17. Dezember 2007

Einsatz von Blogs im FSU

Bevor ich das Praktikum angefangen habe, wusste ich nicht, was ein Blog ist. Durch das Praktikum hatte ich die Gelegenheit, diese, für mich unbekannte Methode, kennenzulernen. Bis jetzt fand ich es sehr gut, weil durch das ständiges Schreiben von Erfahrungen, Ereignissen, Berichten, sprachliche Ausdrucksfähigkeit entwickelt und das Sprachenlernen der Zielsprache gefördert wird. Durch die Kommentare d.h. durch Reaktionen von anderen auf den Text kommt es zur Auseinandersetzung über Inhalt und Form. Ein Vorteil wäre es auch noch, das diese Methode überall und zu jedem Zeitpunkt zugreifbar ist.
Ich würde das Blog im Unterricht eher aktiv benutzen, weil durch das Selbsterstellen von Blogs, lernt man viel mehr als bei einem passiven Lesen.

Das Blog kann folgendermaßen eingesetzt werden, als:

- das persönliche Weblog (Tagesbuch)
- Weblogs für Lerngruppen (z.B. Giessener Elektronisches Praktikum:-)
- ein Weblog als E-Portfolio
- persönliches Studien-Journal

Freitag, 7. Dezember 2007

Leitfaden für Tutoren

Aufgaben eines Tutors:
- Motivation durch Anerkennung und Lob
- Fehlerkorrektur
- Ansprechpartner
- Unterstützung
- abwechslungsreiche Tutorierung (unterschiedliche Themen, Methoden)

Qualifikationen eines Tutors:
- Fachwissen
- Geduld
- Selbstmotivation
- ausreichende Deutschkenntnisse

Aufgabe 3: Rollen von Online-Lehrenden

Meiner Meinung nach ist es im Präsenzunterricht einfacher mit den Lernenden zu arbeiten als im Online-Unterricht. Der Lehrende hat seine Schüler direkt vor sich und kann mit denen direkt kommunizieren und individuell auf bestimmte Fragen und Probleme eingehen.
In Online-Situationen hat der Lehrer keinen direkten Kontakt zu den Lernenden und muss überdenken, wie er die Lernenden dazu bringt, aktiv an dem Unterricht teilzunehmen. Und umgekehrt, Online-Lerner müssen aktiv werden, um "anwesend" zu sein. Beim Lernen im Online-Bereich sind die Lernenden weitgehend auf sich gestellt und müssen sich selbst zum Weiterlernen motivieren. Da der individuelle Effekt der Online-Lernenden mit der Zeit zurückgehen kann, muss das selbstgesteuertes Lernen ständig neu motiviert werden.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Aufgabe 6: Beispiel 3

In unserem Beispiel versucht der Chat-Tutor seine Korrektur hervorzuheben. Die Großschreibung in der Chat-Konvention bedeutet "Schreien". Dies wurde getan, um den Lernern ihre Fehler bewusst zu machen. Es kann natürlich auch passieren, dass die Lernenden durch dieses "Schreien" sich zu sehr "angeschrien" fühlen, was schließlich zu einem Mangel an Motivation des Tutees führen kann. Von daher ist in manchen Fällen sinnvoll, die Lerner behutsam auf die Fehler hinzuweisen.

Aufgabe 6: Beispiel 1

Da die Tutee-Mail nur wenige und einigermaßen "leichte" Fehler aufweist, würde ich die Fehler nicht korrigieren.

Aufgabe 5: Der Schlüssel zum Erfolg

Tipps zu E-Learning:
- eine Online-Phase sollte immer eine Struktur haben, indem man regelmäßig Zusammenfassungen gibt und eine Metakommunikation über den bisherigen Verlauf des Lernprozesses führt
- es wäre schön, wenn die Lernenden auch eine Abwechslung bekommen, indem man unterschiedliche Themen, Methoden und auch Medien in ein Unterricht einsetzt
- ein wichtiger Punkt für die Lernenden in der Online-Phase ist, dass sie sichtbare Erfolge erhalten, um die Motivation zu steigern z.B. regelmäßige Anerkennung oder Lob

Montag, 3. Dezember 2007

Fehleranalyse der mitgebrachten Fehlern

2 grammatische Fehler:

- ...entlass wurden statt entlassen wurde oder entlassen worden ist
- ...vereinigen hat
statt vereinigt hat
(Falscher Tempusgebrauch)

2 Ausdrucksfehler:

- ...Trotzdem wir wollen auch wissen statt Außerdem wollen wir auch wissen
(Falsche Konjunktion und Satzstellung)
- ...oder würde er einfach den Krieg anhalten statt verhindern
(Falsche Wortwahl)